Osteopathie in Augsburg: Beweglichkeit und Selbstheilung

In meiner Naturheilpraxis für Lösungen kombiniere ich osteopathische mit anderen naturheilkundlichen Verfahren.

Osteopathie ist eine manuelle Therapieform, bei der ausschließlich mit den Händen untersucht und behandelt wird. Die Grundidee: Körperstrukturen (Knochen, Gelenke, Muskeln, Faszien, Organe, Nervensystem) stehen in Wechselwirkung, und Bewegungseinschränkungen an einer Stelle können sich woanders im Körper auswirken. Ziel ist es, die Beweglichkeit und Selbstregulation des Körpers, Funktionelle Beschwerden im Bauchraum wie Verdauungsprobleme, Reizdarm oder Verspannungen nach Bauch-OPs wiederherzustellen.

Ursprünglich in den USA entwickelt, geht die Osteopathie davon aus, dass Struktur und Funktion des Körpers untrennbar miteinander verbunden sind: Ist die Beweglichkeit von Gelenken, Muskeln, Faszien oder inneren Organen eingeschränkt, wirkt sich das auf den gesamten Organismus aus. Als Osteopath in Augsburg untersuche ich deshalb nicht nur die schmerzende Stelle, sondern den Körper als Ganzes - um die eigentliche Ursache Ihrer Beschwerden zu finden und gezielt zu behandeln. Ziel jeder Osteopathie-Behandlung ist es, die natürliche Selbstheilung Ihres Körpers wieder anzuregen.

Osteopathie kann bei folgenden Beschwerden hilfreich sein:

  • Angstzustände
  • Asthma
  • Bandscheibenvorfall
  • Bronchitis
  • Depressionen
  • Hexenschuss
  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Probleme
  • Migräne
  • Mittelohrentzündungen
  • Muskelschmerzen
  • Nervenschmerzen
  • Psychosomatische Störungen
  • Reizdarm
  • Rückenschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen nach Operationen jeglicher Art
  • Schwindel
  • Sportverletzungen
  • Stress
  • Tinnitus
  • Unruhe
  • Zyklusunregelmäßigkeiten

Osteopathie ist eine sanfte Behandlungsmethode mit „Tiefenwirkung“

Gesundheitliche Störungen können beispielsweise in den verschiedensten Bereichen des gesamten Bewegungsapparats am auslösenden Punkt aufgespürt und daher äußerst tiefgreifend und ursächlich behandelt werden. Die Hände sind dabei das sensibelste Werkzeug eines Osteopathen, mit denen er körperliche Blockaden und Schmerzsymptome aufspürt und diese gezielt behandelt.

Eine ausführliche osteopathische Diagnose mit anschließender Behandlung dauert ungefähr eine Stunde. Die Behandlungshäufigkeit ist abhängig von der Schwere des Problems. In manchen Fällen ist es sinnvoll, die Behandlung einmal in der Woche durchzuführen. Es können aber auch längere Abstände zwischen den Behandlungen sinnvoll sein.

Sie leiden unter einer der oben genannten Beschwerden oder möchten die Osteopathie einfach einmal ausprobieren? Vereinbaren Sie einen Termin in meiner Praxis in Augsburg-Lechhausen - ich berate Sie gerne, welche Methode für Sie die richtige ist.

Wichtig zu wissen: Osteopathie ersetzt keine schulmedizinische Diagnostik oder Behandlung bei ernsthaften Erkrankungen (z. B. Frakturen, Entzündungen, Tumoren) sollte ich die Vermutung haben, dass es sich um ernsthafte Erkrankungen handelt muss und werde ich Sie zu einem Arzt überweisen.

Kosten der Behandlung

Die Abrechnung für meine Leistungen erfolgt nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker GebüH. Die Kosten werden von privaten Krankenversicherung, Zusatzversicherung oder Beihilfe überwiegend zu 100 % übernommen. Vereinzelte gesetzliche Krankenkassen bezuschussen ausschließlich die osteopathische Behandlung, nicht die Heilpraktiker-Leistung insgesamt - bitte vorab bei Ihrer Krankenkasse nachfragen.

Häufige Fragen

Ist Osteopathie schmerzhaft?

Osteopathie ist in der Regel nicht schmerzhaft. Je nach Technik und Beschwerdebild kann sich während der Behandlung aber ein Ziehen, Druckgefühl oder leichter Schmerz bemerkbar machen - vor allem bei verspannten oder empfindlichen Bereichen.

Die meisten osteopathischen Techniken arbeiten mit sanftem Druck, Dehnung oder Mobilisation und fühlen sich eher wie eine intensive Massage an. Craniosacrale Techniken (am Kopf, am Kreuzbein) sind meist besonders sanft und kaum spürbar. Bei manueller Gelenkmobilisation, Faszienbehandlungen oder tieferer Weichteilarbeit kann es kurzzeitig unangenehmer werden, besonders wenn die betroffene Stelle schon vorher schmerzhaft oder verspannt war - das ist aber meist von kurzer Dauer.

Nach der Behandlung fühlen sich manche Menschen leicht an wie nach dem Sport - ein bisschen wackelig, müde oder mit einem muskelkaterähnlichen Gefühl für ein bis zwei Tage. Das ist normal und klingt von selbst wieder ab.

Wie viele Behandlungen brauche ich?

Das lässt sich pauschal schwer sagen, da es stark davon abhängt, worum es geht: Akute Beschwerden (z. B. ein verspannter Rücken, eine Blockade) brauchen oft weniger Sitzungen als chronische oder länger bestehende Probleme.

Als grobe Orientierung: Bei akuten, klar umschriebenen Beschwerden reichen häufig 1 bis 3 Behandlungen im Abstand von etwa 2 bis 4 Wochen, weil der Körper zwischen den Terminen Zeit braucht, um sich an die Veränderungen anzupassen. Bei chronischen Beschwerden, die sich über längere Zeit aufgebaut haben, sind oft 4 bis 6 Behandlungen oder mehr üblich, teils auch mit größeren Abständen als Erhaltungstherapie danach. Manche Menschen kommen auch präventiv oder zur allgemeinen Regulation in größeren Abständen (alle paar Monate) zur Kontrolle, ganz ohne akutes Problem.

Muss ich mich vorbereiten?

Bitte tragen Sie bequeme, nicht zu enge Kleidung - am besten eignen sich Sportkleidung oder locker sitzende Sachen. Bei der Wahl der Unterwäsche hilft es, wenn der BH sich kurzfristig öffnen lässt bzw. Sie etwas tragen, das auch für den Schwimmbadbesuch geeignet wäre. Ein Handtuch benötigen Sie nicht, jeder Patient und jede Patientin bekommt einen frischen Liegenbezug.

Bringen Sie, sofern vorhanden, alle relevanten Diagnosen, Arztbriefe, Befunde oder Untersuchungsberichte (Röntgen, MRT, CT, Laborwerte) mit, die mit Ihrem Anliegen zu tun haben - auch ältere. Hilfreich ist außerdem eine Liste Ihrer aktuellen Medikamente sowie relevanter Vorerkrankungen, früherer Operationen oder Unfälle (auch länger zurückliegende, z. B. Stürze).

Falls Ihre Krankenkasse die Osteopathie nur bei ärztlicher Empfehlung bezuschusst, klären Sie das bitte vorab mit Ihrer Kasse - eventuell benötigen Sie dafür eine Überweisung bzw. Empfehlung von Ihrem Hausarzt.